Free Philie

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„Free Philie“ war und ist  die größte, aufwendigste und auch längste Partner-Suchaktion der Welt. Dieses einzigartige Projekt wurde 2008 vom damals 30-Jährigen Philipp Hebestreit ins Leben gerufen, der die Frau für das erste Mal und den Rest seines Lebens suchte. Er stellte sich bewusste gegen den Trend "Jeder mit Jedem" und suchte "die Eine" und das für immer. Für Hebestreit war es auch ein Protest gegen die Sexualisierung unserer Gesellschaft. Er legte einen Blog an, schaltete Kontaktanzeigen und nahm Videobotschaften auf. Dann zog er mit Flyern, Aushängen und Postern durch verschiedene Städte. Was als harmlose Aktion mit einigen Plakaten und Handzetteln in Deutschland begonnen hatte, zog schnell seine Kreise auf internationaler Ebene. In waghalsigen Aktionen befestigte er z.B. Laken an den Brücken von Amsterdam und besprühte diese. Danach wurden lange Wäscheleinen in belgischen Innenstädten aufgehängt, an denen Fotokarten befestigt waren. In Paris wartete ein aufgeblasener Plastik-Froschkönig vor dem Eifelturm auf seinen erlösenden Kuss. Davor stand ein Märchenschloss mit Texten, wie „A real life Fairytale“ oder „Ready for Love“ und Philipp. Ein reales Märchen mit Botschaft, für seine Betrachter oftmals zu schön um wahr zu sein. Auch in vielen anderen Ländern sah man dies so. Eine generationsübergreifende Welle positiver Resonanz rauschte über das Projekt und  es kamen über 100 000 Zuschriften aus 104 Ländern. Hebestreit wurde so zu einer Ikone in der Damenwelt.

Erstmals nutzte er seine Kunst ganz gezielt und fast ausschließlich zur offensiven Partnersuche. Die öffentliche Suchaktion wurde zu einer eigenen Bewegung, die Partnersuche, Aktionskunst, Entertainment, Installationskunst, Street Art, Social Art, Literatur, Musik, Videokunst, Gesellschaftskritik, Anti-Neosexueller Revolution und Protestaktion kombiniert. Das Projekt sucht bis heute seines Gleichen. Philipp Hebestreit schuf durch „Free Philie“ eine eigene und ganz neue Kunstrichtung, die er selbst „Love Art“, „Partnerismus“ oder „Private Art“ nennt.

 

Philipp Hebestreit war der erste jungfräuliche Mann in Deutschland, der sich an die Öffentlichkeit wandte, um seine erste Freundin zu finden, um auf seine Außenseitersituation als Unberührter in einer sexualisierten Gesellschaft aufmerksam zu machen. Gleichzeitig protestierte er so gegen den Umgang mit Sexualität in unserer Wegwerfgesellschaft. Philipp gehörte zu den 10 Prozent deutscher Männer um die 30, die noch Jungfrau waren. Aus Angst vor Verurteilung schweigen die meisten Betroffenen einfach, denn bis dato galt das Thema als Tabu und gesellschaftliches „No-Go“. Hebestreit wurde zum Tabubrecher und schaffte so viel Aufmerksamkeit für die Thematik und einen neuen Umgang und auch eine andere Sichtweise auf unseren Sex-Konsum. Er machte das eher Unangenehme zum Teil der Popkultur und ermutigte dazu, Jungfräulichkeit nicht als abnormal, sondern als Teil einer Lebenseinstellung zu sehen. Es begann auf der Straße als kleine Aktion und veränderte nachhaltig den Blickwinkel auf das Ansehen der männlichen Unschuld. Galt es davor als peinlich, unzulänglich und beschämend, so drehte er es um, indem er damit warb und sich bewusst von anderen Männern abhob. Er machte es dadurch wertvoll.

Tatjana Hein, 

Pressemanagerin
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