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Sven Sievers, Leitung Music/Comedy

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Six

Auf zu neuen Ufern! Seit nunmehr zwanzig Jahren ist die Brandenburger Band SIX mit nationalen und internationalen Coversongs und eigener Musik auf Deutschlands Bühnen unterwegs, SIX ist Rockgeschichte on tour. Eine Geschichte von musikbegabten Kämpfernaturen, die ihr Handwerk verstehen... und sich selbst treu blieben. „Hart wie das Leben“ – sagen sie.

Zwei Jahre nach der Wiedervereinigung lassen vier junge Männer aus den neuen Bundesländern ihren Musiker-Traum Realität werden und gründen die Band SIX. Um den charismatischen Sänger Stefan Krähe gruppieren sich der mit Studio- und Liveerfahrung beschlagene Bassist Robert Gläser, Uwe Fischer, ein As an der Gitarre und der erfahrene Keyboarder Andreas „Ernie“ Giersch.

Es folgt eine nahezu 20-jährige Ochsentour durch die neuen Bundesländer. In ihrem Kernland Brandenburg avanciert Six zum Giganten. Zumeist kommen Tausende in die Konzerte. Das umtriebige Quartett präsentiert Coversongs, von Rammstein bis Rio Reiser, von den Ärzten über Keimzeit bis zu Selig und den Toten Hosen. Selten sind ihre Shows kürzer als vier Stunden, oft gibt die Band hinterher noch Autogramme. Die Fangemeinde wächst unaufhörlich.

2009 veröffentlichet SIX das dritte Album „Gefallene Engel“ mit durchweg eigenen Songs, die in ihre Show eingebaut werden. Daraus entstand die Zusammenarbeit mit dem Label Universal. In ihren Kompositionen reden die gradlinigen Rocker stets Klartext, der ihrem Publikum aus dem Herzen spricht. Mit der ersten Single „Geiler isses hier“ gelingt den Brandenburgern eine Hymne auf die eigene Heimat. Durch Airplays und Liveauftritte entwickelte sich der Song zu einer Bleibehymne, die für jede Region Deutschlands gleichbedeutend ist. Die Hommage an die eigene Heimat brachte die gradlinigen Rocker ins überregionale TV und ihren Bekanntheitsgrad in der Region neue Höhen.

Der Weg zum Erfolg war insbesondere für Stefan Krähe, den Sänger und Bandleader der Gruppe, nicht immer einfach. Der gelernte Handwerker hörte erst nach der Lehre auf sein Herz und wurde Musiker. Heute hat er als Frontmann von SIX, hohe Gipfel erklommen und tiefe Täler durchschritten. Er ist gegen den Strom geschwommen und vom Regen in die Traufe gekommen, inzwischen ist er mit allen Wassern gewaschen, doch auch in höchster Seenot heißt seine Parole stets „Land in Sicht“.

Es kamen private Rückschläge, 1986 starb sein Vater, 2002 folgten seine geliebte Mutter und 2010 die Schwester. Stefan stürzte sich in Arbeit, betrieb nebenher Konzertagentur, Bühnenverleih und Spedition. Als seine Band Six 9 wurde, kamen 7.000 Fans zu ihrem Geburtstag nach Lübben. Der Erfolg spülte eine Menge Kohle in die Bandkasse. Die Firmen florierten. Für den zehnten Geburtstag 2002 setzten Six noch einen drauf, für den Aufbau von Bühne und Anlage der Jubiläumsparty in Jüterbog arbeiteten fünfzig Techniker eine Woche lang in zwei Schichten, diesmal feierten 10.000 Anhänger mit ihnen.

Dann dreht der Wind und Stefan versinkt unverschuldet in roten Zahlen. Seine finanzielle Lage nimmt eine dramatische Wendung. Hinzu kommt, dass immer mehr junge Six-Fans aus Brandenburg das perspektivlose Bundesland verlassen. Die Einzigen, die ihm unerschütterlich die Stange halten, sind seine Bandkollegen Robert, Uwe und Ernie. Wie so oft, wird erst in der Krise deutlich, wer die wahren Freunde sind, die zueinander halten. Andere hätten aufgegeben, doch Stefan lässt sich nicht unterkriegen. „Wenn man dir die Beine weg haut, musst du wieder aufstehen“, sagt er angesichts der privaten und geschäftlichen Katastrophen, die hinter ihm liegen. „Das Leben geht weiter. Du kriegst das Leben nur einmal geschenkt, und was du draus machst, ist deine Sache. Und egal wie es gelaufen ist, es kann sich immer drehen!“

Mit „Narben und Souvenirs“ (F.A.M.E./Sony) erscheint nun das nächste Album der Brandenburger mit rockigen Songs, die mitten aus dem Leben des Stefan Krähe gegriffen sind. „SIX-Texte sind konkret, sie enthalten klare Ansagen, die jeder nachvollziehen kann“, betont er, „jeder war schon mal unten. Du kannst es nicht ändern, leb damit und akzeptier´ es – das macht das Leben einfacher“, lautet sein Rat. Die zehn Songs bestechen durch unverblümte Sprache und schnörkellose Musik, „schließlich wollen wir uns nicht verbiegen!“. „Im Feuer geboren“ beispielsweise ist ein treibender, melodiöser Rocker, der von den harten Zeiten berichtet, durch die Six gegangen sind. „Es liefen schon Wetten, dass es uns nicht mehr lange geben würde“, grinst der Frontmann und verweist darauf, dass die Band 2012 ihr zwanzigstes Jubiläum feiern wird. „Ich glaube an die Liebe“ ist eine Hymne, die vor Optimismus nur so strotzt, „Pessimismus ist sinnlos, für mich ist das Glas halbvoll“, sagt Stefan typischerweise. Das mittelschnelle „Himmel Auf Erden“ beschreibt das Auf und Ab des Lebens am Beispiel eines Boxers, der nach vielen Kämpfen noch einmal in den Ring steigt. „Wärst du noch hier“ ist eine melancholische Ballade, ein Abschied von der Mutter, dessen Worte niemanden kalt lassen. „Glück“ entpuppt sich als Pechvogel-Chanson, nur von Piano und Stimme getragen, mit schwermütigen Cello-Klängen am Ende. „Der emotionale Tiefpunkt der Platte“, wie Stefan findet. Es folgen die Rache-Fantasie „Her mit eurem Geld“, voll von Trotz und griffigen Riffs sowie der Titelsong „Narben und Souvenirs“. „Hier geht´s um eine Person, die verlassen wird. Sie bleibt zurück mit einer vernarbten Seele und dem Haus, das man zusammen gebaut hatte. Aber das Leben geht weiter, es ist ein Glücksspiel und schon morgen wird neu gelost.“

An Stefans Seite steht seit jeher eine tatkräftige Mannschaft. Bassist Robert Gläser hat die Musik fast aller neuen Lieder geschrieben, während die Texte Gemeinschafts-arbeiten mit befreundeten Textern sind. Die geilen Gitarrentöne stammen von Uwe Fischer, einem Könner an den Saiten, mit der Gabe, eben gehörte neue Songs ad hoc nachspielen zu können. Keyboarder Andreas Giersch ist das ausgleichende Element der Band, nicht nur ein Tastenmann der Extraklasse, sondern auch der Diplomat des Quintetts. Gemeinsam hat die Band in fast zwei Jahrzehnten 1,2 Millionen Straßenkilometer zurückgelegt und wird in Kürze ihr 2.222. Konzert geben. Nun lässt sie ihr neues Album „Narben und Souvenirs“ vom Stapel. Es zeigt einen Steuermann mit seiner Mannschaft, die manch schweren Sturm überstanden hat. Six erweist sich als seetauglich, bereit, auf große Fahrt zu gehen, um auch außerhalb ihres Kernlands Brandenburg Fans zu begeistern. Ihr Kommando lautet: Volle Kraft voraus!

Live-Termine

27.04.2012 Stollberg/Erzgebirge Pionierpark 22:00 Uhr

28.04.2012 Cottbus Best of 20 Jahre SIX Chemiefabrik 20:00 Uhr

29.04.2012 Herzberg/Elster Tierparkfest 21:00 Uhr

12.05.2012 Klausdorf b. Zossen Seewiese 21:00 Uhr

17.05.2012 Neu Zelle Bibulibustag 17:30 Uhr

09.05.2012 Wittenberg OT Reinsdorf Gesundbrunnen 21:00 Uhr

25.05.2012 Damsdorf b. Brandenburg Waldbühne 21:00 Uhr

26.05.2012 Schirgiswalde b. Bautzen Pfingstfest 20:00 Uhr

27.05.2012 Senzig b. Königs Wusterhausen Fußballstadion 20:00 Uhr

02.06.2012 Reitwein b. Frankfurt Reitweiner Heiratsmarkt 21:00 Uhr

15.06.2012 Luckenwalde Turmfest Hauptbühne21:00 Uhr

16.06.2012 Annaburg b. Jessen/Elster Stadtfest21:00 Uhr

30.06.2012 Polzen b. Herzberg/Elster Festscheune 21:00 Uhr

 

Weitere Termine folgen!

 

Homepage

 

http://www.six-rockband.de

 

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